Baskische Seele in San Sebastian

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Formvollendet passt sich diese Stadt in die Landschaft ein, schmiegt ihre schönsten Anwesen an die bewaldeten, aufragenden Hügel rundherum, legt Ringe aus Hafen und Stränden um die Buchten.

Ein grummeliger Kapitän fährt uns auf die Isla de SantIMG_7790a Clara, die dekorativ in der großen Bucht der Stadt liegt. Dort sind wir beinahe allein – bis auf viele Möwen, die uns hier so gar nicht haben wollen. Von hier aus ist die Stadt noch schöner. Noch wilder der Atlantik auf der anderen Seite, der wütend seine Wellen gegen den felsigen Rücken der Insel wirft. Doch hier kann er nicht viel ausrichten. Spielerisch hat die Stadt ihn schon vor Jahrhunderten mit malerischen  Steinmauern in ihren zwei Buchten gebannt. Die Dämmerung ist in der Altstadt die Hoch-Zeit. Berge von Tapas, hier Pintxos genannt, Sangria und Wein bestechen auch die diszipliniertesten Gemüter. Ich fühle mich fremd und fasziniert von dem spanischen Temperament. Die Straßen sind voller Menschen, die trinken und lamentieren. Kinder rennen auch nach elf Uhr noch schreiend und spielend umher. Oh Deutschland, schneid dir doch nur ein Scheibchen ab von der spanischen Gelassenheit. Wir schlafen auf einem Parkplatz direkt an der Strandpromenade. Vorher noch ein Highlight: Ein Bierfest, direkt neben unserem Standort. Beinahe alle Marken auf der Getränkekarte sind deutsch. Wir leeren die letzten beiden Brinkhoffs aus unserem Kühlschrank.

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